Praxis für Psychotherapie

Dr. Melanie Rahn

Posttraumatischer Stress
Posttraumatischer-Stress
"Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist das, was man aus dem macht, was einem zustößt." (Aldous Huyley)

Jemand hatte einen schweren Verkehrsunfall. Eine schlimme Vorstellung. Dank rascher medizinischer Hilfe werden die körperlichen Verletzungen versorgt und schon bald geht es wieder aufwärts. Aber wer ahnt, dass auch die Psyche schwere Verletzungen durch dieses bedrohliche Ereignis erfahren hat und traumatisiert ist. Extreme psychische Belastungen wie Unfälle, Missbrauchs- oder Gewalterfahrungen, Naturkatastrophen, Kriegserlebnisse überfluten das Gehirn mit Reizen. So als wäre eine Sicherung herausgeflogen, arbeitet das Gehirn nach dem Trauma anders und kann das Geschehene nicht wie sonst verarbeiten.

Gerät der Betroffene mit ähnlichen aber auch völlig ungefährlichen Situationen in Berührung, wenn er bspw. hört, dass jemand anders einen Unfall hatte, kann das Gehirn signalisieren: „Das kennst du schon – Gefahr“ und schon kommen die alten Gefühle und Erinnerungen wieder hoch und alles fühlt sich wie frisch an. Es bleibt nichts anderes übrig, als Orte, Personen, Tätigkeiten, Gesprächsthemen zu meiden, die dieses Wiedererinnern auslösen können. Weil das Gehirn übersensibilisiert ist und Situationen nicht mehr richtig einschätzen kann, reagiert der Körper mit dauerhafter Übererregung und Schreckhaftigkeit, so dass der Betroffene unter einem chronischen Stress leidet.

Traumatherapie ist eine intensive und langwierige Therapie. Erst auf eine Phase der Stabilisierung des Patienten kann die Traumaverarbeitung erfolgen. In meiner Praxis behandle ich Traumata mit verschiedensten Traumatherapieverfahren, z.B. EMDR, einer Methode, die bislang die besten Ergebnisse bei der Behandlung von psychischen Traumen erbringt, wie in mehr als 20 wissenschaftlichen Studien inzwischen nachgewiesen wurde.

Lesen Sie mehr über Posttraumatischen Stress (.pdf)