Praxis für Psychotherapie

Dr. Melanie Rahn

Depression
Depression
"Meist belehrt erst der Verlust über den Wert der Dinge." (Arthur Schopenhauer)

Alleine in Deutschland leiden mehr als 4 Mio. Menschen unter Depressionen, was diese Erkrankung zu der häufigsten psychischen Störung macht. Obwohl jeder mehr oder weniger große Probleme hat und niemand immer fröhlich und zufrieden gestimmt ist, entwickeln einige Personen diese anhaltende Störung ihres emotionalen Befindens.

Symptome einer Depression zeigen sich oft in Niedergeschlagenheit, Interesse- und Lustlosigkeit, Verzweiflung, Angst, Minderwertigkeitsgefühlen oder auch emotionaler Leere. Entscheidungen fallen plötzlich schwerer und es fehlt an Konzentration für selbst einfache Dinge. Hoffnungslosigkeit bis hin zu Suizidideen kann die Folge sein. Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Schmerzen, innere Unruhe und Anspannung, Herzbeschwerden, oder sexuelle Unlust sind begleitende und vordergründige Symptome. Sich selbst für alltägliche Dinge aufzuraffen wird beschwerlich, der Rückzug aus dem geselligen Leben, häufigeres Weinen oder Gereiztheit sind typische Reaktionen.

In einer Psychotherapie geht es darum, die Umstände zu erhellen, unter denen die Depression entstanden ist, denn diese Erkrankung entsteht fast niemals aus dem Nichts heraus. Heute geht man davon aus, dass genetische und biologische Aspekte eine Rolle spielen. Oft finden sich unverarbeitete belastende Lebenserfahrungen, selbstschädigende Einstellungen und depressionsfördernde persönliche Eigenschaften im Umgang mit Problemen und Konflikten als Ursache. In der Therapie werden depressive Denkmuster korrigiert und darüber hinaus mangelhaft ausgeprägte soziale Fertigkeiten in der Kommunikation, im Umgang mit Gefühlen oder im Kontaktverhalten ausgeglichen.

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