Praxis für Psychotherapie

Dr. Melanie Rahn

Ängste
Ängste
"Das größte Leiden ist nicht die Angst vor dem Tod, sondern die Angst vor dem Leben." (Naguib Mahfouz)

Angst ist ein lebenswichtiges Gefühl, weil es uns anzeigt, wann wir uns in Gefahr befinden. Bisweilen kann Angst auch krankhaften Charakter annehmen und tritt selbst in Situationen auf, die harmlos oder nur sehr wenig risikohaft sind.

Eine Angststörung zeigt sich dabei mit vielen Gesichtern. Manche Menschen verspüren bei bestimmten Objekten oder Situationen (z.B. vor Spinnen oder Flugreisen) eine übertriebene Furcht. Andere haben Schwierigkeiten, in sozialen Situationen gelassen zu bleiben, weil sie sich ständig darüber sorgen, was die Leute von ihnen denken könnten. Wiederum andere werden von Panikattacken heimgesucht, die die furchtbaren Gedanken aufkommen lassen, sie könnten einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden. Allen Angstkrankheiten ist neben dem starken Gefühl der Angst, Sorge oder Unsicherheit eine Fülle quälender körperlicher Symptome, wie Herzrasen, Schwitzen, Anspannung, Übelkeit, Schwindel, Erschöpfung gemeinsam..

Unbehandelte Angststörungen schränken die Lebensqualität zunehmend ein, da für viele Betroffene die einzige Chance, der Angst zu entkommen, das Vermeiden von gefürchteten Situationen ist, die aber zum normalen Leben dazu gehören..

In den letzten Jahren hat die Verhaltenstherapie erfolgreiche Methoden zur Angstbehandlung entwickelt. Im gestuften Konfrontationstraining bspw. lernt der Patient, seine Angst zu bewältigen. Nach dem Motto: „Tue, was du fürchtest, und du verlierst deine Furcht“,wird der Angstzustand kontrolliert reduziert. Weitere Säulen der Behandlung sind die Korrektur des Angstdenkens und das Erlernen von Entspannung.

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